ID. E-Mobilität
Die Zukunft fährt elektrisch. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt in die neue Ära der Mobilität.

FAQ & Ratgeber zur E-Mobilität

Hier finden Sie die wichtigsten Antworten zum Thema Elekrofahrzeuge.

Die Mobilität mit einem E-Auto muss anders gedacht werden. Ist erst einmal der Gedanke entstanden, sich künftig mit einem E-Auto fortzubewegen, entstehen auf einen Schlag viele neue Fragen: Wie kann ich mein E-Auto laden? Wie lange dauert das? Wie weit kann ich mit einer Akkuladung fahren? Und vieles mehr…

In unserem FAQ & Ratgeber finden Sie Antworten auf Ihre Fragen. Ihre Frage ist nicht dabei? Kein Problem: Schreiben Sie uns eine Nachricht über das Kontaktformular.

Fragen zum Thema „Elektromobilität“

Nein, das geht leider nicht…! Wenn Sie Ihr E-Auto an eine handelsübliche Haushaltssteckdose anschließen und über Nacht laden, können Sie morgens einsteigen und losfahren. Was aber passiert mit Ihrer Hausinstallation, wenn Ihr E-Auto 10 Stunden oder länger die Haushaltssteckdose beim Laden voll auslastet?

Das Laden eines E-Autos an einer normalen Haushaltssteckdose entspricht in etwa 10 Stunden Betrieb eines Wasserkochers.

Dabei ist die Leistung / Stromaufnahme eines Wasserkochers gut vergleichbar mit der Ladeleistung eines Ladegerätes für E-Autos, das an einer Haushaltssteckdose betrieben wird. Um die Batterie eines E-Autos (z.B. 28 kWh) vollständig zu zuladen, benötigen Sie an einer herkömmlichen Steckdose etwas 10 Stunden. Wenn Sie einen Wasserkocher 10 Stunden ohne Unterbrechung betreiben, wird sich die Steckdose mehr oder weniger stark erwärmen. Ein E-Auto lädt über mehrere Stunden mit einer Ladeleistung von etwas 2,3 kW und reizt die maximale Leistung der Haushaltssteckdose komplett aus. Dafür ist diese aber nicht ausgelegt.

Das Laden eines E-Autos ist nicht vergleichbar mit anderen Elektroartikeln, die täglich an der Steckdose geladen werden, wie z.B. Smartphones oder Notebooks. Sogar größere Haushaltsgeräte wie Fön oder Staubsauger mit einer Leistung von beispielsweise 1,4 kW verbrauchen weniger, als ein Ladegerät für E-Autos. Während der Fön oder der Staubsauger nur wenige Minuten unter voller Last laufen, wird das E-Auto über mehrere Stunden mit hoher Leistung geladen. Die Leitungen und insbesondere Übergänge in Abzweigdosen werden warm bis sehr heiß, je länger der Strom fließt und es besteht die Gefahr des Kabelbrands.

Schließen Sie Ihr E-Auto an ältere Steckdosen oder Hausinstallationen an, besteht die Gefahr, dass die Steckdose oder das Kabel schmilzen und es zu einem Kabelbrand kommt.

Die Lösung für E-Auto Besitzer ist eine Ladestation oder die sogenannte Wallbox. Die Ladelösungen sind auf die Ladeleistung Ihrer Elektroinstallation abgestimmt und kommunizieren mit Ihrem E-Auto, mit welcher Stromstärke es maximal geladen werden darf. Die Wallbox wird von Ihrem Elektroinstallateur auf Ihre Hausinstallation abgestimmt und kann bei Bedarf ggf. erweitert werden.

Mit Ihrer Wallbox laden Sie Ihr E-Auto komfortabel und intelligent. Gleichzeitig gewinnen Sie dabei auch noch an Komfort: Anstatt bei jedem Ladevorgang das Kabel aus dem Kofferraum holen zu müssen, ist es durchaus komfortabler den Stecker einfach aus der Wandhalterung zu nehmen und das E-Auto anzuschließen. Die Wallbox kann auch intelligent eingebunden werden, wenn sie in das Konzept der hauseigenen Photovoltaikanlage integriert wird. So kann die Sonnenenergie, die nicht im Haus verbraucht wird, zum Laden des E-Autos verwendet werden.

Mieter von Wohnungen und Garagenplätzen zögern, wenn es um den Kauf eines E-Autos oder einer eigenen Ladestation geht. Dabei ist die Einholung einer entsprechenden Genehmigung zur Installation einer Ladestation gar nicht schwer. Wichtig ist, dass der Vermieter der Wohnung / Garage mit allen erforderlichen Informationen versorgt wird.

So gehen Sie auf Ihren Vermieter zu:

1. Vermieter informieren
Als erstes informieren Sie Ihren Vermieter schriftlich. Der Schriftverkehr dient dazu Informationen und Fragen auszutauschen: Wie erfolgt die zukünftige Stromabrechnung und was passiert beim Auszug? Unser Tipp: Nutzen Sie direkt die Gelegenheit, um einige Vorteile der Elektromobilität zu erwähnen.

2. Gesetzliche Voraussetzungen für Ihre Ladestation
Mit dem Inkrafttreten des im März 2020 beschlossenen Gesetzesentwurfs der Bundesregierung ist die Zustimmung aller Parteien nicht mehr erforderlich. Dieses „Recht auf Wallbox“ ist ab dem 1.11.2020 gültig.

3. Kosten und Anforderungen für Ihre Ladestation
Sie können also anfangen, sich um eine passende Ladestation und deren Installation zu kümmern. In den meisten Fällen, stellen die Eigentümer Anforderungen, die sie bei der Installation der Ladestation für Ihr E-Auto zu beachten haben. Deswegen raten wir, einen Kostenvorschlag erst nach der Zustimmung des Vermieters einzuholen.

4. Die Installation Ihrer Ladestation
Sie beauftragen Ihren Elektroinstallateur mit der Installation Ihrer Ladestation.

5. Ein letzter Check-Up vor dem Laden
In manchen Fällen verlangt der Vermieter, dass der hauseigene Elektroinstallateur die Installation nochmals überprüft und abnimmt – idealerweise anhand eines zertifizierten VDE-Prüfprotokolls. Das war’s dann auch schon – Geschafft!

Die Reichweiten von E-Autos sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Längere Fahrten im E-Auto in Europa sind ohne größere Hindernisse möglich. Das Netz an Schnellladestationen ist gerade an den Autobahnen weit entwickelt und reicht auch in das benachbarte Ausland. In den Niederlanden oder in Skandinavien gibt es deutlich mehr Lademöglichkeiten als hierzulande. Die Nachbarländer Österreich, Schweiz und Frankreich haben ein ähnlich gut ausgebautes Netz wie in Deutschland. In Italien oder Kroatien wird das Netz allerdings dünner. Hier sollten sich Urlauber mit E-Autos vorab genauer über die Lademöglichkeiten entlang der Reiseroute informieren.

Durch die Europäische Einigung auf das Combined-Charging-System (CCS) ist der Ladestandard in Europa fest definiert. Das heißt: Stecker und Ladeverfahren sind standardisiert. Wo sich die nächste Ladestation befindet, zeigt das Navigationssystem.

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Sie planen weitere Fahrten und möchten gerne wissen wo Sie Ihr E-Auto laden können? Mit dem nachfolgenden Link finden Sie eine aktuelle Karte mit verfügbaren Ladestationen:

LADESTATIONEN FINDEN >

Seit November 2017 gilt die Ladesäulenverordnung 2 (LSV 2). Sie regelt unter anderem, dass alle Ladepunkte der deutschen Ladeinfrastruktur einen einheitlichen Anschluss anbieten müssen – die Typ-2-Steckdose. Dieser dreiphasige Anschluss ist im europäischen Raum am weitesten verbreitet.

Außerdem schreibt die Verordnung vor, dass jeder an den Ladestationen Strom beziehen und abrechnen können muss. Die Anbieter dürfen also nicht nur ihren Vertragskunden Strom liefern. Denn nicht jeder lädt sein E‑Auto regelmäßig unterwegs auf und möchte dafür eigens einen Vertrag abschließen. Das heißt, auch einmalige Kunden werden an der E-Tankstelle versorgt. In der Verordnung wird dies „diskriminierungsfreies Laden“ genannt.

Haben Sie einen Vertrag mit einem Anbieter, halten Sie einfach Ihre persönliche Ladekarte an ein Feld der Ladestation oder bezahlen Sie per App. Aber neben dieser vertragsbasierten Abrechnung muss Ihnen an jedem Ladepunkt mindestens eine der folgenden drei Möglichkeiten zur Verfügung stehen:

  • Digitale Zahlung (Smartphone-App oder PayPal)
  • Kartenzahlung mit EC-Karte oder Kreditkarte
  • Barzahlung

Viele Einzelhändler wie Kaufland, Aldi, Rewe, Hellweg, Hornbach, Lidl oder IKEA bieten Kunden oft die Möglichkeit, ihr Auto am Parkplatz kostenlos zu laden.

So kompliziert sich der Begriff „Rekuperation“ anhört, so einfach ist die technische Erklärung: Einfach ausgedrückt wird Bewegungsenergie in elektrische Energie zurückgewandelt, um sie erneut zum Beschleunigen des Fahrzeugs zu verwenden. Eine zentrale Rolle bei der Energierückgewinnung in einem E-Auto spielt die Motorbremse.

Ist der Motor gestartet, wird elektrische Energie in Bewegungsenergie umgewandelt. Wenn man die klassische Bremse (Bremsscheibe / Trommelbremse) benutzt, wird die Bewegungsenergie durch den Bremsvorgang in Hitze umgewandelt, die einfach verpufft. Bei einem E-Auto ist das nicht der Fall, denn der Elektromotor kann seine Funktionsweise umkehren und als Generator arbeiten.

So wie vorher elektrische Energie in Bewegungsenergie umgewandelt wurde, wird beim Bremsen die Bewegungsenergie wieder in elektrische Energie verwandelt, die dann zurück in den Akku eingespeist wird. Bei E-Autos trägt die Energierückgewinnung dazu bei, dass man weniger oft laden muss und mit einer Akkuladung eine höhere Reichweite erzielt.

Die Daten zeigen, dass sich Anbieter von E-Autos weitgehend einig sind, welche Garantie sie auf die Batterien in den Fahrzeugen gewähren: 96 Monate beziehungsweise acht Jahre oder 160.000 Kilometer. Dann sollen noch immer mindestens 70 Prozent der ursprünglichen Akkukapazität zur Verfügung stehen.

Fragen zum Thema „Laden“

Bei Verwendung einer Wallbox ca. 3,5 Stunden. An einer Ladestation mit 50kW Schnellladung etwa 40 Minuten, um 80% Ladestand zu erreichen. Die maximale Ladeleistung ist begrenzt durch die maximal zulässige Ladeleistung des E-Autos und der Anschlussleistung der Ladestation.

Bei einem E-Auto mit einer Akku-Kapazität von 35 kWh kostet das Aufladen ungefähr 10,50 Euro. Bei 70 kWh liegen die Kosten bei ungefähr 21,00 Euro. Bei einem E-Auto, das etwa 15 kWh pro 100 km verbraucht, müssen Sie mit Kosten von ca. 4,50 Euro pro 100 Kilometer rechnen.

Das E-Auto mit dem Strom der eigenen Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) zu laden, ist absolut empfehlenswert, wenn genügend Strom produziert wird. Eine PV-Anlage kann pro installierter kWp (Kilowatt peak) bis zu 1.000 kWh Strom pro Jahr liefern. Bei einem durchschnittlichen Elektrofahrzeug, entspricht dies ca. 5.000 km emissionsfreiem Fahrspaß pro Jahr. Gleichzeitig freut sich der Geldbeutel über diese Art des kosteneffizienten Ladens. Die Einsparung für jede selbstverbrauchte Kilowattstunde beträgt schon heute bis zu 24 ct., da sie keinen teuren Strom aus dem Stromnetz beziehen (Stromkosten: 21 bis 30 ct/kWh) oder Ihren selbstproduzierten PV-Strom kostenintensiv im Stromnetz zwischenspeichern müssen.

Es gibt mobile Lösungen für Ladegeräte, die an eine normale Haushaltssteckdose angeschlossen werden können. Der Ladevorgang dauert in diesem Fall jedoch länger, da nur eine geringe Leistung zur Verfügung steht.

Fragen zum Thema „Eigene Wallbox“

Ein E-Auto verbraucht in etwa halb so viel Energie wie ein durchschnittlicher Einfamilienhaushalt. damit stellt das Laden Ihres E-Autos hohe Anforderungen an die Elektroinstallation Ihres Hauses. Die jeweiligen technischen Voraussetzungen am geplanten Installationsort sind von zentraler Bedeutung, denn der Aufwand für die sichere Inbetriebnahme Ihrer Wallbox hängt von vielen Faktoren ab. Montage und Anschluss sowie die Wartung der Wallbox darf nur von qualifizierten Elektroinstallateuren unter Beachtung der bestehenden Normen und Installationsvorschriften durchgeführt werden.

Beim Installationscheck wird die Elektroinstallation in Ihrem Haus dahingehend geprüft, ob sie grundsätzlich für das Laden eines E-Autos geeignet ist. Der Elektroinstallateur prüft dabei auch, mit welcher Leistung Ihr E-Auto daheim geladen werden kann. Anschließend erhalten Sie von Ihrem Elektroinstallateur ein Kostenangebot für die Installation, Montage und Inbetriebnahme der Ladestation.

Durch die Begutachtung Ihrer Elektroinstallation vor Ort, kann sich Ihr Elektroinstallateur ein genaues Bild der örtlichen Gegebenheiten machen. Denn anders als bei pauschalen Installationsangeboten, können sich unsere Experten direkt bei Ihnen zu Hause ein Bild von Alter und Zustand Ihrer Elektroinstallation, der Entfernung zwischen Anschlusskasten und dem gewünschten Ladepunkt sowie der möglichen Kabelführung und Ihren Anforderungen an die Ladeinfrastruktur machen. So erhalten Sie ein maßgeschneidertes Angebot und einen genauen Überblick über die bevorstehenden Anschlussarbeiten.

Fragen zum das Thema „Fördermöglichkeiten“

Für die Elektromobilität kann man gegenwärtig Förderungen beantragen. Die Fördermaßnahmen unterliegen einem sehr dynamischen Wandel, sprechen Sie uns hierzu bitte direkt an.

Die Bundesregierung möchte die E-Mobilität weiter vorantreiben und erreichen, dass bis zum Jahr 2030 in Deutschland sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge zugelassen sind. Deshalb bleiben E-Autos auch weiterhin von der Kfz-Steuer befreit. Das gilt auch für zwischen 2020 und 2025 erstmals zugelassene E-Autos. Profitieren Sie von Ihrem neuen Fahrzeug mit Elektromotor und der Befreiung der KFZ-Steuer für 10 Jahre. Im Anschluss beläuft sich die Ermäßigung der KFZ-Steuer auf 50%.

Es gibt kaum Unterschiede zwischen der KFZ-Versicherung für ein E-Auto und der Versicherung für ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Der Akku Ihres Elektrofahrzeugs sollte unbedingt ausreichend versichert sein. In den meisten Fällen ist daher die Vollkasko für ein E-Auto die richtige Wahl.

  • Der Antrag muss vor Bestellung und Beauftragung erfolgen.
  • Prüfen sie die Installationsvoraussetzungen an Ihrem Haus.
  • Der Ökostrom Vertrag muss vor endgültiger Abrechnung abgeschlossen und als Ladestrom verwendet werden.
  • Die Gesamtinvestition muss mind. 900 € betragen.
  • Die Ladestation muss durch den Installateur vorerst auf 11kW reduziert werden.


Bei weiteren Fragen zum Förderantrag können Sie uns jederzeit ansprechen.

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